Aktionen durchschauen

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Zuständigkeitsbereich der Regel-Coadministration.

Aktionen durchschauen ist eine Fähigkeit, mit welcher man Aktionen oder Jutsu sowohl im Voraus, als auch im Nachhinein erkennen und einer Wirkung zuordnen kann.
Dadurch ist sie besonders für Personen interessant, die planend agieren wollen oder im Nachhinein herausfinden wollen, was das Ziel oder die Auswirkung einer Aktion war.
Diese Fähigkeit muss beherrscht werden, um angewendet werden zu können.

Fähigkeitenstufe Jutsu durchschaubar Kampf-/Nahkampf Fähigkeiten[1] Sonstige Aktionen: TP Anforderungen
Stufe 1 Bis inkl.: C-Rang
Direkt: E-Rang
Bis inkl.: Stufe 1
Direkt: /
Aktiv 10 -
Stufe 2 Bis inkl.: B-Rang
Direkt: D-Rang
Bis inkl.: Stufe 2
Direkt: /
Direkt 10 Aktionen durchschauen 1
Stufe 3 Bis inkl.: A-Rang
Direkt: C-Rang
Bis inkl.: Stufe 3
Direkt: Stufe 1
Direkt 10 Aktionen durchschauen 2
Stufe 4 Bis inkl.: S-Rang
Direkt: B-Rang
Bis inkl.: Stufe 4
Direkt: Stufe 2
Direkt 10 Aktionen durchschauen 3

Allgemeine Regelungen

Das erfolgreiche Durchschauen einer Aktion bedeutet, dass der Durchschauende weiß, was das Ziel einer Aktion ist beziehungsweise war und/oder wie diese ausgeführt werden soll.
Aktionen die offen ausgeführt werden, können weiterhin beschrieben werden. Jedoch wird dem Anwender nur bei Aktionen durchschauen bewusst, was das genaue Ziel der Aktion ist.

Beispiel - Aktion nicht durchschauen

Ninja A hat ein Aktionen durchschauen 1.
Ninja B zieht ein Kunai und möchte das Bein von Ninja A abwerfen.
Ninja A nutzt Aktionen durchschauen nicht, somit wird ihm nur beschrieben, dass Ninja B ein Kunai zieht.

Beispiel - Ninjutsu durchschauen

Ninja A hat Aktionen durchschauen Stufe 2.
Ninja B formt Fingerzeichen.
Ninja A nutzt Aktionen durchschauen und erfährt somit grob, was die Aktion von Ninja B macht.
Beispielformulierung: Ninja B wird eine offensive B-Rang Katon Ninjutsu anwenden.
Er erfährt demnach nicht genau, was die Jutsu tut.

Beispiel - Genjutsu durchschauen

Ninja A hat Aktionen durchschauen Stufe 2.
Ninja B formt Fingerzeichen.
Ninja A nutzt Aktionen durchschauen und erfährt somit grob, was die Aktion von Ninja B macht.
Beispielformulierung: Ninja B wird eine Genjutsu über den Sehsinn anwenden.
Er erfährt demnach nicht, was genau für die Sehsinnübertragung benutzt wird.
Er kann jedoch versuchen, die Übertragung zu umgehen, indem er Ninja B z.B. nicht mehr in die Augen schaut.

aktives Durchschauen

  • Aktives Durchschauen ist eine freie Aktion.
  • Aktives Durchschauen verzögert andere Aktion um eine Geschwindigkeitsstufe
  • Offen ausgeführte Aktionen benötigen keinen Würfelwurf
Beispiel - offene Aktion

Ninja A hat Aktionen durchschauen Stufe 3 und steht Ninja B direkt gegenüber.
Ninja B fängt an Fingerzeichen zu formen, um eine Ninjutsu auf Ninja A zu schießen.
Da Ninja A die geformten Fingerzeichen sieht, ist kein Würfelwurf von Nöten. Die Jutsu wird durchschaut.
Ninja A erhält beispielsweise die Information, dass eine offensive Futton Ninjutsu auf ihn gewirkt wird.

In einer späteren Runde im gleichen Szenario verwendet Ninja B die Nahkampf Fähigkeit Mehrfachschlag.
Auch diese Fähigkeit kann Ninja A unter gegebenen Bedingungen aktiv ohne einen Würfelwurf durchschauen.
Er erfährt beispielsweise, dass Ninja B in den Nahkampf gehen möchte, um mehrere aufeinanderfolgende Angriffe auszuführen.

Jutsu durchschauen deren Fingerzeichen verpasst wurden

Wird versucht eine Jutsu zu durchschauen, deren Fingerzeichen verpasst wurden, die Aktion aber noch nicht vollständig abgeschlossen ist, so wird ein Würfelwurf benötigt.

Beispiel - Ninjutsu

Ninja A hat Aktionen durchschauen Stufe 2. Er sieht einen B-Rang Clone von Ninja B.
Er hat die Fingerzeichen nicht gesehen, will jedoch prüfen, ob die Person, die er vor sich hat, ein Clone ist oder nicht. Abhängig von den Ergebnissen des Würfels würde Ninja A durchschauen ob er ein Clone ist oder nicht.

Beispiel - Genjutsu

Ninja A hat Aktionen durchschauen Stufe 2. Er sieht einen feindlichen Ninja der auf ihn zu kommt.
Der feindliche Ninja hält eine Genjutsu über den Sehsinn für die Übertragung auf sich selbst aufrecht. D.h. Ninja A hat die Fingerzeichen vorher nicht gesehen.
Abhängig von den Ergebnissen des Würfels würde Ninja A durchschauen, ob versucht wird eine Genjutsu über den Sehsinn zu wirken oder nicht.
In beiden Fällen würde Ninja A jedoch nicht den Sehsinn umgehen können, da er für das Durchschauen den feindlichen Ninja ansehen musste.

Vergangene Aktionen durchschauen

Wird versucht eine vergangene Aktion zu durchschauen, die vollständig abgeschlossen ist, so wird ein Würfelwurf benötigt.

Beispiel - vergangene Aktion

Ninja A hat Aktionen durchschauen Stufe 2.
Er ist in einer Gasse, in der zwei Leichen erstochen wurden.
Zum Ermitteln kann er Aktionen durchschauen nutzen.
Beim Gelingen des Würfelwurfes kann er in Erfahrung bringen, dass die Personen mit einem Kunai erstochen wurden und der Täter über ein Hausdach geflüchtet ist.
Allerdings kann Ninja A den Täter dadurch nicht verfolgen. Er kann nur feststellen, wie der Mord vonstatten ging.

direktes Durchschauen

  • Direktes Durchschauen muss nicht angesagt werden
  • Direkt durchschaubare Aktionen gelten automatisch als durchschaut
Beispiel - direkt durchschaut

Ninja A hat Aktionen durchschauen Stufe 2.
Ninja B hat eine E-Rang Jutsu genutzt, um sein Aussehen zu verändern.
Ninja A kann diese Aktion direkt durchschauen und erfährt, dass Ninja B sein Aussehen verändert hat.

zusätzliche Reaktionsmöglichkeiten

Nutzen eine oder mehrere Personen Aktionen durchschauen gilt:

  • Es wird von der niedrigsten vorhandenen Aktionen durchschauen Stufe ausgegangen
  • Die Kämpfer mit höheren Aktionen durchschauen Stufen erhalten zusätzliche Reaktionsphasen
    • Sie erhalten pro Stufe über der niedrigsten vertretenen Stufe eine zusätzliche Reaktionsphase
    • Ist eine Stufe nicht vertreten, so wird diese übersprungen
  • Der Anwender erhält nur dann eine zusätzliche Reaktionsphase, wenn Aktionen durchschauen erfolgreich eine Aktion durchschaut hat
Beispiel

Ninja A hat Aktionen durchschauen Stufe 2.
Ninja B ist im selben Team und hat Aktionen durchschauen Stufe 0.
Ihr Gegner Ninja C hat Aktionen durchschauen Stufe 3.
In der Aktionsphase geben Ninja A und Ninja C an, dass sie Aktionen durchschauen nutzen wollen.
In der Reaktionsphase erfähren sie, dass alle eine Ninjutsu wirken.
Ninja C und B ändern ihre Aktionen jedoch zu einer Genjutsu, was erneut von Ninja A und C durchschaut wird.
Die niedrigste vorhandene Aktionen durchschauen Stufe ist Stufe 0.
Stufe 1 ist nicht vertreten.
Daher erhält Ninja A eine, Ninja B keine und Ninja C zwei zusätzliche Reaktionsphasen.

Teammitglieder warnen

Hat eine Person eine Aktion bereits durchschaut, so kann sie ihre Teammitglieder darüber informieren.
Werden eine oder mehrere Personen vorgewarnt, können sie so agieren, als haben sie die Aktion selber durchschaut.

Proben mit der Fähigkeit

Der Fähigkeit Aktionen durchschauen steht die Schwierigkeit der zu durchschauenden Aktion gegenüber.

Die Schwierigkeit entspricht der Fähigkeitsstufe, mit welcher die Aktion erstmalig erfolgreich durchschaut werden kann.
Im Falle vom nachträglichen Durchschauen kann aktiv verhindert werden, dass Aktionen durchschauen gelingt.
In diesem Fall entspricht die Fähigkeitsstufe der vertuschenden Aktion der Schwierigkeit.

Beispiel 1

In einem Kampf möchte Ninja A eine A-Rang Genjutsu durchschauen, deren Fingerzeichen von einem Busch vollkommen verdeckt werden.
A-Rang Genjutsu haben einen Jutsurang von 7 bis 8, also ist die Schwierigkeit 3.
Da die Fingerzeichen verdeckt sind, ist ein Würfelwürf von Nöten.

Beispiel 2

Eine vergiftete Person wird nach ihrem Tod mit Heilkunde 2 behandelt, um Reste des Giftes aus dem Körper zu entfernen.
Die Schwierigkeit beim Durchschauen des Giftes liegt bei 2.

Eine Wunde wird mit OP-Fähigkeit 3 operiert, um zu vertuschen, dass er mit einem Kunai verletzt wurde.
Die Schwierigkeit beim Durchschauen der Operation liegt bei 3.

Spuren in der Nähe des Tatortes werden mit Verstecken/Unerkannt bleiben 1 präpariert, sodass man sie schwerer rekonstruieren kann.
Die Schwierigkeit beim Durchschauen des Tathergangs liegt bei 1.

Wie oft wird gewürfelt?

Im Kampf wird einmalig beim Auftreten der Aktion selbst, daraufhin jede Kampfrunde geworfen.
Außerhalb eines Kampfes wird einmal direkt geworfen, dann jede Stunde.

Beispiel

In einem Kampf möchte Ninja A eine Genjutsu durchschauen, die verdeckt gewirkt wird.
Sein direkter Würfelwürf in Kampfrunde 1 misslingt.
In Kampfrunde 2 erhält er erneut die Möglichkeit, die Jutsu zu durchschauen, obwohl sie bereits wirkt.

Wie wird gewürfelt?

Grundsätzlich sind die Boni/Mali und die Ausgangssituation dem Kampfrichter oder Spielleiter überlassen.
Im Folgenden sind jedoch einige Beispiele angegeben, an welchen man sich orientieren sollte.

1. Grundchance 2. Bonus/Malus 3. Aktionen durchschauen - Schwierigkeit
30% Schlechte Lage -30% -3: unmöglich
-20% -2: unmöglich
-10% -1: unmöglich
50% Standard
0% 0%
70% Gute Lage +10% +1: +30%
+20% +2: +50%
+30% +3: +100%
Grundchance-Beispiele

Standard (50%)
Man kann etwa zehn Minuten aufwenden, um zu analysieren, was passiert ist oder es ist sehr einfach Informationen zu erlangen, die beim Aktionen durchschauen helfen können.
Es sind wenige Störfaktoren in der Umgebung.

Schlechte Lage (30%)
Man hat kaum Zeit und nur wenige Anhaltspunkte, um herauszufinden, was passiert bzw. passiert ist.
Es liegen starke Störfaktoren, wie zum Beispiel anhaltender Lärm oder ein Kampf vor.

Gute Lage (70%)
Man kann etwa zehn Minuten aufwenden, um zu analysieren, was passiert ist und es ist sehr einfach Informationen zu erlangen, die beim Aktionen durchschauen helfen können.
Zusätzlich ist die Umgebung weitestgehend frei von Störfaktoren.

Boni/Mali-Beispiele

-30%
Der Durchschauende hat bereits falsche Schlüsse gezogen oder eine These aufgestellt, die sehr realitätsfern ist.

-20%
Man arbeitet nicht besonders sorgsam.

-10%
Der Durchschauende hat keine These aufgestellt.

0%
Der Durchschauende hat eine These, die sehr grob umschreibt, was sich abspielt bzw. abgespielt hat.[2]

+10%
Der Durchschauende hat eine These, die mit der Realität in wenigen Punkten übereinstimmt.
Man kann erahnen, um welche Art von Jutsu es sich handelt, da der Jutsuanwender bereits eine Jutsu gleichen Elements benutzt hat, die durchschaut wurde.

+20%
Der Durchschauende hat eine These, die mit der Realität zum Großteil übereinstimmt.
Man kann erahnen, um welche Art von Jutsu es sich handelt, da der Jutsuanwender bereits eine ähnliche Jutsu (Vorgänger/Nachfolger) benutzt hat, die durchschaut wurde.

+30%
Der Durchschauende hat eine These, die mit der Realität bis auf in wenigen Punkten übereinstimmt, aufgestellt.
Man kann erahnen, um welche Jutsu es sich handelt, weil der Durchschauende dieselbe Jutsu beherrscht.

Beispiel - vergangene Aktion

Ninja A hat Aktionen durchschauen Stufe 2 und möchte einen Tathergang rekonstruieren.
Sein Gegenspieler hat mit OP-Stufe 2 die Leiche operiert, sodass man ihr nicht offen ansieht, wie sie ermordet wurde.
2 - 2 = 0
Er hat Zeit und die Möglichkeit ungestört zu arbeiten, was in einer guten Lage (70%) resultiert.
Ninja A hat als Theorie aufgestellt, dass die Person vermutlich vergiftet wurde, da er nur ein kleines Einstichsloch gefunden hat (-30%).
Er hat folglich eine Chance von 0 + 70 - 30 = 40% zu erkennen, wie der Täter vorging.

Beispiel - verdeckter Jutsueinsatz

Ninja A hat Aktionen durchschauen Stufe 3 und möchte während des Kampfes eines Jutsu durchschauen, deren Fingerzeichen er nicht gesehen hat.
Sein Gegner hat eine Jutsu des B-Ranges gewirkt.
3 - 2 = +1 (30%)
Es herrscht eine hektische Kampfsituation. Dementsprechend liegt eine schlechte Lage (30%) vor.
Ninja A hat schlussendlich eine Chance von 30 + 30 = 60% die Jutsu zu durchschauen.

Training der Fähigkeit

Im Folgenden befinden sich Empfehlungen zum Training dieser Fähigkeit. Zusätzlich gelten die allgemeinen Regeln zum Thema Training von Fähigkeiten.

Allgemein Aktionen durchschauen ist ein sehr praxisorientiertes Training. Zwar werden einzelne Teile auch theoretisch erklärt, doch wird man ohne praktische Übung nie zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen.

Das Training könnte zum Beispiel dadurch spannender gestaltet werden, dass der Schüler einige Jutsus des entsprechenden Rangs vorgezeigt bekommt oder bei einer Tatortanalyse unterstützen darf.

Stufe 1 Man könnte zum Beispiel folgende Punkte lehren: Wann sehe ich, ob der Angriff darauf abzielt mich wegzuschlagen, mich in die Luft zu treten oder zur Seite zu treten/schlagen? Was fällt mir an der Umgebung auf, während die Jutsu gewirkt wird? Welche Spuren finde ich grundsätzlich in der Umgebung, welche vermutlich nicht natürlichen Ursprungs sind? Wie unterscheide ich eine Schnittwunde von einer Stichwunde?
Stufe 2 Hier könnten zum Beispiel folgende Inhalte gelehrt werden: Welche Schläge/Bewegungen könnten auf den jeweiligen folgen und was hat das für mich zur Folge? Genaueres Einbeziehen der Umgebung außerdem eine grobe Orientierung an den Fingerzeichen. Bei Genjutsus bringt man Veränderungen nach dem Bemerken bestimmter Gegenstände miteinander in Verbindung, man lernt gewisse Veränderungen in seinem Chakrasystem wahrzunehmen. Wie kann man Wunden und Spuren genauer auseinander halten, zum Beispiel, um zu erkennen aus welcher Richtung ein Angriff oder eine Person kam.
Stufe 3 Es könnten zum Beispiel folgende Punkte gelehrt werden: Fingerzeichen werden genau analysiert, Bewegungen des Ninja werden genauer analysiert, die Umgebung wird noch genauer im Auge behalten, Synchronisierung und Verknüpfung der verschiedenen Eindrücke. Bei Genjutsus müssen kleine Veränderungen im eigenen Chakrasystem müssen wahrgenommen werden. Je nach Ort des Einflusses auf das System kann eine Wirkung nachvollzogen werden. Bei Spuren und Wunden übt man nun sogar einzuschätzen, wie alt diese etwa sind.


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  1. Eine Ausnahme bildet hier die Fähigkeit Kampfgifte
  2. Im Falle einer Genjutsu reicht für diesen Punkt die Vermutung aus, dass es sich um eine Genjutsu handelt.